Mostlabor

Das Mostlabor

ObstverarbeitungDie Kenntnis der wichtigsten Inhaltsstoffe des Obstes und unserer Obstverarbeitungserzeugnisse ist für den Bauern das, was die Aktienkurse für den Finanzfachmann sind. Der Obstverarbeiter muss die Grundeigenschaften, die „Geburtsdaten“ seiner Produkte kennen und deren Entwicklung verfolgen.

In der Qualitätsproduktion müssen ständig Kontrollen durchgeführt werden:

  • Wie nimmt der Zucker ab?
  • Verläuft die Gärung in gewünschten Bahnen?
  • Wie verhält sich die SäureSäuregehalt und Säuregrad?
  • Außerdem müssen verschiedene Angaben auf dem Etikett gemacht werden, – wie z.B. der Alkoholgehalt bei Brand und Likör.
  • Manche Untersuchungen kann und soll der Obstverarbeiter selbst durchführen. Einige Untersuchungen wird er aber besser durch ein geeignetes Labor machen lassen.
Das OWZ St. Andrä betreibt daher das „Mostlabor“. Beim „Mostlabor“ handelt es sich um ein speziell eingerichtetes Labor an der LFS St. Andrä, das von einem Spezialberater des Obst- und Weinbauzentrums als Untersuchungs-, Vorbereitungs- und Beratungslabor betrieben wird. Wie in allen Bereichen der Produktion, hat auch in der bäuerlichen Obstverarbeitung eine gesicherte Qualität höchste Priorität. Sie wird ganz wesentlich durch die Rohwarenqualität beeinflusst. Und hier hat der bäuerliche Obstverarbeiter, der zugleich auch den Rohstoff Obst erzeugt, seinen enormen Wettbewerbsvorteil zu nützen: Beste Endprodukte sind nur aus bestem Rohstoff möglich. Alle Verarbeitungsschritte können selbst kontrolliert und beeinflusst werden: Einerseits werden so die betriebsinternen Standards aufrecht erhalten und andererseits wird den gesetzlichen Bestimmungen entsprochen.