Was tun?


Was tun bei Feuerbrandverdacht?

Wichtig ist die konsequente Kontrolle aller gefährdeten Obst- und Ziergehölze aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Dazu gehören unter anderem:

» Apfel (Malus)
» Birne (Pyrus)
» Quitte (Cydonia)
» Zwergmispel (Cotoneaster)
» Weißdorn (Crataegus)
» Feuerdorn (Pyracanta)

Alle Sorbusarten, z.B.:

» Eberesche (Sorbus aucuparia)
» Mehlbeere (Sorbus torminalis)
» Speierling (Sorbus domestica
)
» Zierquitte (Chaenomeles)
» Mispel (Mespilus)
» Wollmispel (Eriobotrya)
» Stranvesie/Photinia (Stranvaesia)


Als Alternative zu den gefährdeten Arten ist die Auspflanzung von nicht feuerbrandgefährdeten Ziergehölzen empfehlenswert!


Treten &raquo Krankheitssymptome auf, ist unverzüglich der amtliche Pflanzenschutzdienst zu informieren:

Amtlicher Pflanzenschutzdienst in Kärnten
Abteilung 11 Agrarrecht
Mießtalerstraße 1
9021 Klagenfurt
Tel: 050/536 – 31116

Nach Eingang der Meldung beim zuständigen Amt erfolgt eine Probenziehung, welche im Labor untersucht wird. Zur eindeutigen Diagnose von Feuerbrand ist eine Laboruntersuchung notwendig. Wenn diese positiv ausfällt, werden vom Amtlichen Pflanzenschutzdienst Maßnahmen vorgeschrieben. Diese können von Ausschnitt der befallenen Stellen bis hin zur Rodung der gesamten Pflanze reichen.

Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu vermeiden, sind folgende
» Hygienemaßnahmen zu beachten:

  • Offensichtlich befallene Pflanzen so wenig wie möglich berühren!
  • Bei „Feuerbrandarbeiten“ am besten einen Overall anziehen und diesen unmittelbar danach in der Waschmaschine reinigen. Stiefel und Schuhe mit heißem Wasser (über 70° C), 70%igem Alkohol oder entsprechenden Desinfektionsmitteln reinigen.
  • Ebenso sollten bei Feuerbrandarbeiten stets Handschuhe getragen werden, am besten Einweghandschuhe, die nach Ende der Arbeiten fachgerecht entsorgt werden können.
  • Die Desinfektion von Werkzeugen und Geräten wird hier näher beschrieben
  • Befallenes Material ist an Ort und Stelle zu verbrennen. Ist dies nicht möglich, beim Transport darauf achten, dass kein befallenes Material verloren geht (geschlossene Säcke oder sonstige geschlossene Behältnisse).